Aktuelle Ausstellung:
Margherita Spiluttini − Bilder der 1980er Jahre

Ausstellung: 5. Oktober – 13. November 2021

Margherita Spiluttini – aus der Serie: „Mittwoch, 3. September 1980, 12 Uhr 45 bis 13 Uhr 57“, 1980
 

Margherita Spiluttini gilt als eine der bedeutendsten österreichischen Fotografinnen mit internationaler Ausstrahlung. Der Beginn ihrer Auseinandersetzung mit Fotografie als künstlerischem Medium fällt in jene Zeit, in der auch der FOTOHOF als Ort für den Diskurs über Fotografie in Österreich geschaffen wird. Die Ausstellung Margherita Spiluttini − Bilder der 1980er Jahre zeigt Arbeiten aus diesen ersten Jahren im Schaffen der Künstlerin, die in solcher Breite bisher noch nie gezeigt und zum Teil neu aus ihrem Archiv zusammengestellt wurden. Die Fotografien dokumentieren den Weg der im Pongau geborenen Künstlerin auf der Suche nach ihrer individuellen Bildsprache. Sie zeigen die Einflüsse des persönlichen Umfelds sowie ihre Auseinandersetzung mit den sie umgebenden politischen Themen der Zeit − nicht zuletzt der Frauenbewegung. Sowohl das Verlangen, aus einem vorgefertigen Lebensentwurf auszubrechen, als auch die damit verbundenen, täglich auftretenden, Widersprüche sind zentrale Motive in diesem Frühwerk. Margherita Spiluttinis konzeptuelle Arbeiten, ihre inszenierten Portraits sowie ihre dokumentarischen Serien zeugen von einem leidenschaftlichen und analytischen Blick, mit dem sie ihr Umfeld seziert, interpretiert und bei genauem Hinsehen bereits jene "topografische" Fotografie entwickelt, die ihr späteres Werk prägen wird.

Margherita Spiluttini wird 1947 in Schwarzach im Salzburger Pongau geboren. Nach der Ausbildung zur medizinisch-technischen Assistentin beginnt sie Ende der 1970er Jahre ihre Auseinandersetzung mit künstlerischer Fotografie. Konzeptuelle Arbeiten im privaten Umfeld der Künstlerin werden gefolgt von einer intensiven Beschäftigung mit Architekturfotografie. Zahlreiche internationale Auftrags- sowie freie künstlerische Arbeiten bestimmen ihr weiteres Werk. Ihr Gesamtwerk wird seit 2016 im Architekturzentrum Wien archiviert und zugänglich gemacht. 2016 erhielt Margherita Spiluttini den österreichischem Staatspreis für künstlerische Fotografie. Sie wird von der Galerie Christine König, Wien, vertreten.

Kuratoren: Georg Oberlechner (Studio Spiluttini) und Peter Schreiner, Rainer Iglar, Michael Mauracher (FOTOHOF)

In Zusammenarbeit mit dem Architekturzentrum Wien

 

Im FOTOHOF archiv: Fritz Macho revisited

Ausstellung: 15. Juni − 11. November 2021

FOTOHOF archiv / Sparkassenstraße 2 / 5020 Salzburg / Austria
Öffnungszeiten: Di, Mi, Do 15–18 Uhr

Fritz Macho, aus der Serie "Familienbilder", 1940er Jahre
 

Am 11. Juni 1981 wurde die Galerie FOTOHOF mit den damals neu entdeckten Bildern Fritz Machos eröffnet. Fritz Macho hat in den 1930er Jahren Portraits von „Menschen am Land“ (so auch der Titel des inzwischen vergriffenen Bildbandes) gemacht, die von Peter Weiermair im Vorwort mit der Arbeit von August Sander verglichen wurden.

Jetzt, 40 Jahre später, hat das FOTOHOF archiv weitere Bilder dieses Fotografen gefunden und hochwertige Digitaldrucke von den Negativen hergestellt. In der neuen Ausstellung wird eine Auswahl der vorhandenen analogen Fotografien durch die neu aufgefundenen und digital ausgearbeiteten Ausdrucke ergänzt.

Es sind private Bilder, die eine ganz besondere Sicht auf seine Familie zeigen. Gleichzeitig unterstreichen sie auch den fotografischen Stil, den die Arbeit von Fritz Macho auszeichnet.
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VERLAGE ZU GAST 2:
ÉDITION GWINZEGAL

Ausstellungsdauer: 13.8. - 13.11.2021

02.Oktober 2021, 18 Uhr (Lange Nacht der Museen)
in der FOTOHOF bibliothek:
Jerôme Sother (Édition GwinZegal) im Gespräch mit Birgit Sattlecker

http://www.gwinzegal.com

Madeleine de Sinéty - Un Village © Èdition GwinZegal
 

Seit etwa zehn Jahren publiziert der französische Verlag ÉDITION GWINZEGAL Fotobücher. Das GwinZegal Art Centre ist ein Zentrum für Fotografie in Guingamp in der Bretagne. Als Teil der Aktivitäten werden drei bis vier Bücher pro Jahr herausgegeben, bisher erschienen etwa fünfzig Publikationen. Neben eigenständigen Monografien von z.B. Tom Wood, Stephanie Kiwitt oder Malick Sidibé entstehen viele Buchprojekte in Verbindung mit „artist residencies“ von nationalen und internationalen KünstlerInnen, die oftmals die ländliche Gegend der Bretagne, politische Gegebenheiten, alltägliche Situationen der Region thematisieren und in künstlerische Projekte umsetzen.

Einige Publikationen wurden mit Preisen ausgezeichnet, wie dem Prix du livre d'auteur de l'année des Festivals Les Rencontres d'Arles für „Ville de Calais“ von Henk Wildschut und dem Prix du livre Paris Photo für „Imaginary Club“ von Oliver Sieber.

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19. Juli – 1. November 2020, Museo Diocesano di Milano

Angelika Krinzinger – Im Detail

Buchpräsentation in Wien: 13. Juni, 11 Uhr

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Susanne Huth – Analog Algorithm

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