Aktuelle Ausstellung:
Wolf Suschitzky – NO RESTING PLACE

Eröffnung: 16. Juli ab 19 Uhr
Ausstellung: 17. Juli − 26. September 2020

 

Wolf Suschitzky − Building the Abbey Works Port Talbot, 1950
 

Mit Wolf Suschitzky – No Resting Place zeigt der FOTOHOF das historisch bedeutsame Werk einer aus Österreich stammenden, jedoch von Flucht und Exil geprägten, Persönlichkeit. Im Zentrum steht dabei das Thema der „Arbeit“ – ein in den Bildserien des gebürtigen Wieners Wolf Suschitzky allgegenwärtiger Stoff, der dazu geeignet scheint, den Kontinuitäten in einer von den politischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts durchbrochenen Biografie nachzuspüren.

1912 in Wien geboren, wächst Wolf Suschitzky in einer mehr dem Sozialismus als ihren traditionell jüdischen Wurzeln verpflichteten Familie auf. Sein Vater und Onkel betreiben die erste sozialdemokratische Buchhandlung Wiens und gründen den Anzengruber Verlag – prägende Elemente für den jungen Fotografen. Während ein großer Teil seiner Familie von den Nationalsozialisten ermordet wird, überlebt Wolf Suschitzky im britischen Exil, in das er schon 1934 unter dem Eindruck des „Austrofaschismus" ge-gangen ist. In London macht er mit naturalistischen, gesellschaftliche Zusammenhänge dokumentierenden Bildern auf sich aufmerksam und findet Zugang zur britischen Dokumentarfilmbewegung. Als Fotograf wie auch als Kameramann richtet Wolf Suschitzky seinen Blick auf jene Bereiche des Lebens, die bereits der väterlichen Buchproduktion ein Anliegen waren. Sein, von den frühen 1930er Jahren bis ins 21. Jahrhundert reichendes, Werk zeigt ihn stets als distanzierten, niemals aber gleichgültigen Beobachter sozialer Verhältnisse.

 

Im FOTOHOF archiv: Edith Tudor-Hart

Ausstellung: 9. April − 26. September 2020

FOTOHOF archiv / Sparkassenstraße 2 / 5020 Salzburg / Austria
Öffnungszeiten: nach Anmeldung im FOTOHOF

Anleitung: mit der Maus können Sie sich in der Ausstellung um 360 Grad drehen und näher an die Bilder gehen oder auch wieder zurück. Klicken Sie auf einen weissen Kreis am Boden und Sie können sich an einen anderen Standort oder in einen anderen Raum bewegen. Bitte nützen Sie den Zurückbutton des Browsers um auf diese Seite zurückzukehren. 
Edith Tudor-Hart – aus der Serie: "Moving and Growing", 1952
 

In dieser Ausstellung zeigt das FOTOHOF archiv  das neu entdeckte und jetzt erstmals ausgestellte Spätwerk der bedeutenden britisch-österreichischen Fotografin Edith Tudor-Hart. Die Fotografien wurden in den frühen 1950er Jahren aufgenommen und in einem zweibändigen pädagogischen Einführungswerk zur schulischen Früherziehung unter dem Titel „Moving and Growing“ (London 1952) publiziert. Diese Arbeit vereint zwei für die Fotografin gleichermaßen bestimmende Elemente ihres Lebens: die Erziehung von Kindern und die sozial engagierte Fotografie.

Edith Tudor-Hart entstammt einer säkularisierten jüdischen Familie aus Wien und ihre erste Berufsausbildung war Kindergärtnerin mit besonderem Interesse an moderner, aufgeklärter Pädagogik. Sie absolvierte auch entsprechende Montessori Kurse in London. Später wandte sie sich der Fotografie zu und nach Studien an der Wiener „Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt“ und am „Bauhaus Dessau“ ging sie nach London ins Exil, um dort sehr erfolgreich als Fotografin zu arbeiten. Der Bruder von Edith Tudor-Hart ist der Fotograf und Filmemacher Wolf Suschitzky (1912 – 2016), dessen Lebenswerk sich ebenfalls im FOTOHOF archiv  befindet.

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IN THE BOX
Paul Kranzler, Randa Mirza, Stefanie Moshammer, Andrew Phelps, Christian Wachter

Portfolio Präsentation im FOTOHOF Studio:
17. Juli – 26. September 2020

Mehr Infos hier:
klick

Randa Mirza
May 9, 2020 at 8-39-42 am
 

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